Titel

   

Mischfrankaturen

     

Berlin-Waidmannslust 4.9.48 Ortsbrief

 

Berlin W 30 (West) 7.9.48 nach Bremen

     
Waidmannslust   Bln W 30
     

Als Ortsbrief richtig frankiert mit 76 Pf. Seit 1.9. waren die Berlin Aufdruckmarken am Schalter zu kaufen, sie ersetzten die Posthorn-Aufdrucke, die noch bis 19.9.48 verwendet werden konnten. Mischfrankatur der beiden Ausgaben.
Eingangsstempel Berlin W 35 6.9.48

 

Berlin W 30 (West) 7.9.48 nach Bremen
Als Einschreiben Fernbrief einwandfrei mit 84 Pf. frankiert, sollte man von einem Briefmarkenhändler auch erwarten können.
Die Firma Wronka hat viele dieser Briefe mit gleicher Frankatur und an die dieselbe Adresse "gemacht".
AK BREMEN 16.9.48

 
     

SBZ auf Bärenserie aus Berlin. N 20 (West) 29.9.48 nach Westdeutschland

 

Berlin-Schöneberg (West) 30.7.48 nach Bln.-Schöneberg (West)

     
N 20   Schöneberg
     

Berlin N 20 (West) 29.9.48 nach Osterode/Harz
Ein Brief aus der eigenen Familie, aufgegeben im Postamt N 20 in Westberlin, mit dem Absender aus Berlin-Pankow, Ostberlin.
Wollte man vermeiden, dass die Ostbehörden Kenntnis vom Inhalt eines Briefes nach Westdeutschland nehmen konnten, so brachte man den in Westberlin zur Post. Das war zu der Zeit noch problemlos möglich, sogar die Straßenbahn überquerte noch die Sektorengrenzen.
Frankiert mit 1,08 als Einschreiben Doppelbrief.
AK (20 ) OSTERODE (HARZ) 11.10.48

 

Grundsätzlich waren alle Ostausgaben sofort auch in Westberlin gültig. Dieser Brief, sicher ein Sammlerbrief, ist mit Posthornaufdrucken, SBZ Aufdrucken und 10fach Frankatur versehen. Der 30.7. war vorletzter Tag der 10fach Frankaturmöglichkeit. Dieser Doppelbrief, ein Ortseinschreiben, ist mit Ferngebühr frankiert. Ein Sammler hätte das eigentlich berücksichtigen müssen.

 
     

Berlin-Tempelhof (West) 11.9.48 nach Berlin-Neukölln (West)

 

Berlin-Charlottenburg (West) 19.7.48 nach Bad Harzburg

     
Tempelhof   Charlottenburg
     

Wieder ein "Sparke Brief", wie die beiden oben vom gleichen Absender aus Berlin-Bohnsdorf aber in Bln.-Tempelhof aufgegeben. Er zeigt zwei 10 Pfennigmarken der Arbeiterserie mit verschiedenen Grüntönen.
Für die Ausgabe der "Berlin-Aufdrucke" sind von alten Platten neue Drucke angefertigt worden. So kommen wohl die starken Farbabweichungen zu Stande.

 

Bei einem Trauerbrief handelt es sich leider wohl immer um einen Bedarfsbrief. Der ist mit 2x50/10, 2 und 12 Pfennig richtig frankiert.

 
     

Berlin-Neukölln (West) nach Berlin-Lankwitz (West) 20.7.48

 

Berlin NW 21 am 8.10.48 nach Hannover

     
Neukölln
  Berlin NW 21
     

Alle Marken der Gemeinschaftsausgaben waren als 10fach Frankatur verwendbar. Hier ist es die Ausgabe "Hannover Messe"

 

Einschreibbrief der 2. Gewichtsstufe nach Hannover. Frankiert korrekt mit 1,08 mit einer SBZ 80 Pfennigmarke und 20 Pfennig und 8 Pfennig aus Westberlin.
Die Westberliner Schwarzaufdrucke wurden in Westberlin für Ostmark verkauft. Die Ostmarken gab es nur an Ostberliner Postämtern.
Nach Westdeutschland wäre eine reine Westfrankatur möglich gewesen.
AK Hannover 11.10.48. Gepr. Schlegel D BPP

 
   
     

Berlin-Charlottenburg (West) 19.9.48 nach Berlin W 15 (West)

 

Berlin N 96 (West) 6.9.48 nach Berlin N 65 (West)

     
Charlottenbg   Berli 6.9.48
     

Der Ortsbrief Portostufe 2 ist innerhalb Westberlins gelaufen.
Diese Frankatur war nur zwischen dem 1.9.48 und dem 19.9.48 möglich, dem letzten Tag der Gültigkeit der Posthornmarken und an dem Tag ist der Brief in Berlin-Charlottenburg aufgegeben.
Ein netter Einfall, alle 8 Pfennigmarken auf einem Brief zu präsentieren.

 

Die Ausgabe mit dem schrägen Aufdruck "BERLIN" in schwarz war am 1.9.48 erschienen. Die Posthornausgaben waren bis 19.9.48 gültig. Der Brief ist am 6.9.48 aufgegeben, es ist sicher ein Sammlerbrief. Dieser Brief ist unterfrankiert. Er ist als Ortseinschreiben mit 72 Pfennig statt 76 Pfennig frankiert.