Titel

Ich möchte auf die Weise mit anderen Sammlern dieses Gebietes in Kontakt kommen. Es würde mich freuen, wenn Sie mir schreiben würden. Über den Link "Kontakt" können Sie mich erreichen.
Meine Sammlung befasst sich mit der Feldpost der schwedischen Schutztruppe.
Auf meiner Internetseite gliedert sie sich in drei Teile. Der erste Teil dient als Einführung in das Sammelgebiet, der zweite Teil zeigt interessante Belege, auch aus Schweden an die Truppe oder den Postmeister, im dritten Teil sind Briefe nach dem Aufgabedatum aufgelistet und, wenn nötig, mit Erklärungen versehen.

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26.12.34

 
  2.12.34  
     

Bedarfsbrief vom 26.12.34 mit Saarmarken um 10 Centimes überfrankiert.

 
     

28.12.34 Militärbrief nach Forsvik

 
  Militärbrief 28.12.34  
     

Militärbrief an einen Major in Forsvik, die Antwortmarke ist ausgeschnitten, die Klappe mit dem Absender abgerissen.

 
     

29.12.34 Merzig nach Stockholm

 
  29.12.  
     

Mit Saarmarke frankierter Brief. 1,50 Franc war das saarländische Auslandsporto. Der Brief ist richtig frankiert.

 
 

30.12.34

 
  30.12.34   30.12.34
 
 

Bis zum 10.1.35 konnten die Schwedischen Soldaten nur das M2 Kuvert oder die Postkarte verwenden, von denen sie nur jeweils eine pro Woche bekamen. Wer mehr Post versenden wollte, musste diese mit Saarmarken zum Saar-Auslandstarif frankieren. Ab 10.1.35 durften dann schwedische Marken zu schwedischen Inlandstarifen verwendet werden. Die Karte ist mit 90 Centimes korrekt frankiert.

Ein Briefchen vom 30.12.34 mit Batallionstempel und Merzigstempel versehen, adressiert nach Fägre. Ein Eingangsstempel ist nicht vorhanden.
Der Brief ist mit 30 Centimes stark unterfrankiert. Ein Auslandsbrief aus dem Saarland hätte mit 1 Franc und 50 Centimes frankiert werden müssen.
Ob er wohl überhaupt gelaufen ist?

 
   
 

1.1.35

 

Text im Brief vom 1.1.35

     
1.1.35   Text
     

Dieser Brief vom 1.1.35 ist schon zu schwedischem Inlandsporto und mit einer schwedischen Marke frankiert. Offiziell war das zu dem Zeitpunkt noch nicht, bisher lag eine telefonische Zusage dafür vor, der offizielle Beginn dieser Maßnahme war der 8.1.35.
Der Brief ist adressiert an den Postdirektor Thore Wennquist in Göteborg

 

Text lautet etwa: Zum ersten Mal nach langer Zeit hat Schweden wieder ein Postamt außerhalb des Landes, aus dem Post in das Heimatland mit schwedischen Briefmarken befördert wird. Das ist das Postamt des Schwedischen Bataillons in Merzig.
(Dazu die Erklärung darunter)

 
     

Königlich Schwedisches Postamt Hamburg

 
  Postamt Hamburg 1864  
     

Neben der Stadtpost gab es in Hamburg 10 fremde Postanstalten. Eine der ältesten fremden Postanstalten war die königlich schwedische Post. Seit 1612 existierte sie. Mit der Gründung des Norddeutschen Bundes wurde sie am 31.3.1869 aufgelöst.
Der Kastenstempel hat folgende Inschrift: HAMBURG K.S.P.A.(D.) 6/4.1864
Das bedeutet: Königliches Schwedisches Post Amt - D in Klammern heißt, daß der Brief auf dem Landweg, also über Dänemark, befördert werden soll. Es gab auch eine Verbindung über die Ostsee von Stralsund nach Ystad.
Der Eingangsstempel auf der Vorderseite des Briefes: Jonköping 13.4.64
Kann jemand sagen, warum der Eingangsstempel aus einem Ort stammt, der etwa 150 km von Norrköping entfernt ist?
Der Absender lautet: M. Nordheim & Co Hamburg, eine Firma für Handel mit Vieh und Fellen.
Der Empfänger ist Ph. Jeremias & Söhne. Die Familie nannte sich später Philipson nach dem Vornamen des Gründers Philip Jeremias, ebenfalls eine Firma, die unter anderem auch mit Tieren und Fellen handelte.

 
     

2.1.35 Merzig

 
  2.1.35  
     

Brief ist mit 1,50 F korrekt frankiert.

 
     

Beckingen 3 .1.35

 

Text

     
3.1.35   Text
     

Feldpostkarte mit vollem Absender eines Soldaten. Er hat die Feldpostnr. 216 Name Reuterswärd. Aus der Stammrolle konnte ich ersehen, dass er mit Vornamen Carl heißt und am 11.9.1911 geboren war. Dienstgrad Volontär.

 

Hier soll einmal später der Text der Karte stehen.

 
     

Merzig 5.1.35

 
  Merzig 5.1.35  
     

Mit Saarmarken zur Volksabstimmung privat frankierter Brief der schwedischen Schutztruppe, mit Poststempel, - Merzig (Saar) - das Tor zum romantischen Saartal - und dem Stempel der schwedischen Schutztruppe versehen.

 
     

Merzig 6.1.35

 
  6.1. Göteborg  
     

Mit Saarmarken portogerecht (1,50 F) frankierter Brief der schwedischen Schutztruppe, mit Poststempel, - Merzig (Saar) - das Tor zum romantischen Saartal - und dem Stempel der schwedischen Schutztruppe versehen. Absender B. E. Göranson 11. Komp

 
     

Merzig 8.1.35

 
  Merzig  
     

 Mit Saarmarke zur Volksabstimmung privat frankierter Brief der schwedischen Schutztruppe, mit Poststempel, - Merzig (Saar) - das Tor zum romantischen Saartal - und dem Stempel der schwedischen Schutztruppe versehen.

 
     

Merzig 9.1.35

 
  9.1.1935  
     

 Mit Saarmarken zur Volksabstimmung privat frankierter Brief der schwedischen Schutztruppe, mit Poststempel, - Merzig (Saar) und dem Stempel der schwedischen Schutztruppe versehen. Frankiert 1,70 statt 1,50

 
     

10.1.35

 

Rückseite

     
10.1.35   Rückseite
     

Militärbrief von Leutnant Lindquist, wohl an die eigene Familie.

 

Rückseite mit Absender, die Antwortmarke ist ausgeschnitten.

 
     

11.1.35

 

Rückseite

     
M2   Rückseite
     

Militärbrief M2 von 239 Dahlén (Lars Allen Sune 23.9.1913)

 

Rückseite mit Absender, die Antwortmarke ist ausgeschnitten.

 
     

12.1.35

 

Rückseite

     
12.1.   Rückseite
     

Militärbrief M2

 

Rückseite ohne Absender, die Antwortmarke ist vorhanden.

 
     

12.1.35

 
  12.1.35  
     

Überfrankiert

 
     

13.1.35

 
   
     

Einschreibbrief vom Tag der Abstimmung mit Zustellnummer, überfrankiert, gestempelt mit der 13 mit der Grotesk "3".

 
     

14.1.35

 

15.1.35

     
14.1.35   Beckingen
     

Überfrankiert

 

Postkarte 15.1.35 aus Beckingen nach Fellingsbro. Mit zwei mal 50 Centimes ist die Karte um 10 Centimes überfrankiert. Auf der Rückseite Bild - Beckingen (Saar) - Krankenhaus und Erholungsheim - mit einem Kreuz an einem Fenster "wo wir leben".

 
     

Drei Briefe vom gleichen Absender am gleichen Tag an die gleiche Adresse verschickt

     
12.1.   Rückseite
     
 
    12.1.35    
     

Alle drei Briefe sind überfrankiert, die oberen zum Einschreibtarif und der untere um 3 Öre weniger. Sicher Sammlerbriefe.

 
     

16.1.35

 

Rückseite

     
Militärbrief   Rückseite
     

Militärbrief nach Malmö

 

Voller Absender, Svarsmärke erhalten

 
     

16.1.35

 

Merzig 17.1.35

     
Güteborg   Merzig
     

Überfrankierter Brief mit vollem Absender 256 Persson (Per-Axel, Roland 14.1.1915) 12. Komp Malmö-Saar

 

Dieser Brief, ebenfalls mit Saarmarken zur Volksabstimmung frankiert und dem Stempel Merzig (Saar) - das Tor zum romantischen Saartal - und dem Stempel - Svenska Bataljonen - ist mit 1,55 Fr mit 5 Centimes überfrankiert. es handelt sich wohl um einen Sammlerbrief an einen befreundeten Briefmarkensammler.

 
     

17.1.35

 
  17.1.35  
     

Bei den großformatigen Briefen handelt es sich meist um Briefe an den Postmeister mit inliegenden Briefen zur Rücksendung mit dem Batallionsstempel. Dieser hier geht nach Schweden. Was mag er enthalten haben? Er ist um 1 Öre überfrankiert.

 
     

18.1.35

 

Rückseite

     
19.1.   Rückseite
     

Militärbrief M2 nach Malmö nr 66 Sjöstrand Volontär

 

Rückseite mit Absender, die Antwortmarke ist vorhanden.

 
     

19.1.35

 

Rückseite

     
19.1.   Rückseite
     

Militärbrief M2 Fältnr 215 Schöning (Lars Ake 31.5.1910)

 

Rückseite mit Absender, die Antwortmarke ist vorhanden.

 
     

19.1.35 nach Gefle (Gävle)

 

19.1.35

     
19.1.35   Luftpostmarke
     

Einschreibbrief mit dem ganzen Satz der Reichstagsserie, die am 10.1. erschienen ist. Ankunftsstempel Gävle 2 - 22.1.35

 

Korrekt frankiert mit 15 Öre, dabei eine 10 Öre Luftpostmarke, Mi 213

 
     

20.1.35 nach Göteborg

 

20.1.35

     
Göteborg   20.1.35
     

Herr Prytz hat sich seine eigenen Briefe zurückschicken lassen, so scheint es.

 

Postkarte korrekt frankiert mit 10 Öre

 
     

21.1.35

 

22.1.35

     
21.1.35   22.1. Stockholm
     

Überfrankiert

 

5 Öre überfrankiert mit einer 10 Öre Mi 222 B und 222 A. Rückseitig Ankunftsstempel Stockholm 21 24.1.35

 
     

23.1.35

 

24.1.35

     
23.1.   24.1.35
     

Wieder eine Karte ohne Text aber mit Absender

 

Karte mit handschriftlichem Text. Fältnr 250 Peterson (Kurt Evert 1.11.1912)

 
     

25.1.35

 

25.1.35

     
Bedarfsbrief   25.1.35
     

Wahrscheinlich einer der wenigen echten Bedarfsbriefe.

 

Dieser wohl auch.

 
     

25.1.35

 

Text

     
15,1,35   Text
     

Militärbriefkarte ohne Absender, aber mit Text auf der Rückseite. Siehe auch Karte darunter.

 

Text: Grüße von Deinen Freunden von der Saar. Wir haben hier eine schöne Zeit.

 
     

25.1.35

 

Text

     
Militärkarte   Rückseite
     

Militärpostkarte vom 25.1.35 auch nach Skövde, auch auf dieser Karte ist kein Absender angegeben. Hat sie den gleichen wie die darüber? Der Verdacht liegt nahe. Zumindest die Schreibmaschine ist wohl dieselbe.

 

Aber sie hat einen Text auf der Rückseite. Etwa:
Vielen Dank für den Brief. Da kann ich nicht an einem Tag zu schreiben, aber diese Karte sendet meinen Gruß. Grüße an Euch alle

 
     

26.1.35

 

Text

     
26.1.35   Text
     

Militärpostkarte vom 26.1.35 nach Halmstad. Voller Absender ist vorhanden.

 

Hier soll später der Text stehen.

 
     

26.1.35

 

26.1.35

     
26.1.35   26.1.
     

Einschreibbrief, Satzbrief Reichstagsserie. Eindeutig ein Sammlerbrief mit sorgfältig geklebten Marken und mit Maschine beschriftet. Gefunden habe ich diesen Brief in Deutschland.

 

Wie sich die Bilder gleichen, etwas anders frankiert als der daneben. Man beachte die Nummern der E-Zettel und des Zustellregisters. Dieser Brief ist von mir in England erworben worden.

 
     

26.1.35

 
  26.1.35  
     

Auch dieser Brief ist vom gleichen Absender an den gleichen Empfänger am gleichen Tag verschickt worden. Es muss noch einen vierten derartigen Brief geben,wie man aus den Einschreibzetteln entnehmen kann. Diesen Brief habe ich in Schweden gefunden.

 
     

27.1.35

 
  27.1.35  
     

Sammlerbrief per Einschreiben mit Nummer des Zustellverzeichnisses.

 
     

28.1.35

 
  28.1.35  
     

Satzbrief überfrankiert, sicher ein Sammlerbrief ohne Absender.

 
     

29.1.35

 

29.1.35 aus Merzig nach Landskrona

     
29.1.35   29.1.
     

Korrekt frankierter Brief nach Stockholm.

 

Auch hier handelt es sich um einen Sammlerbrief. Er ist mit 2,35 Fr stark überfrankiert, es hätten 1,50 Fr gereicht.
Siehe dazu auch die beiden Einschreibbriefe an den gleichen Empfänger vom 16.2.35 weiter unten.

 
     

29.1.35

 

30.1.35

     
ältere Marken   30.1.35
     

Alle gültigen schwedischen Marken durften mit dem Miltärstempel entwertet werden.

 

10 Öre überfrankiert.

 
     

31.1.35

 
  31.1.35  
     

Satzbrief per Einschreiben

 
     

31.1.35

 

1.2.35

     
31.1.35   1.2.35
     

5 Öre überfrankiert, mit Absender der Schwedischen Truppe Malmö-Saar. Die "3" in 31 mit rundem Kopf.

 

Richtig frankiert.

 
     

2.2.35

 

3.2.35

     
  3.2.35
     

Überfrankierter Einschreibbrief mit Ziffer 191 des Zustellungsregisters.

 

Richtig frankiert.

 
     

4.2.35

 

5.2.35

     
  Karlstad
     

Überfrankierter Einschreibbrief mit Absender

 

Mit 15 Öre richtig frankiert. Absender mit Anschrift der schwedischen Truppe. Mit diesen Angaben handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um Bedarfsbriefe.

 
     

6.2.35

 
  6.2.35  
     

Ein großformatiger Brief frankiert mit dem Reichstagssatz. Als Einschreiben überfrankiert, sicher ein Sammlerbrief. Die Nummer 264 des Zustellregisters ist vorhanden.

 
     

7.2.35

 

Text

     
Svenmarck   Svenmarck Text
     

Militärpostkarte des Postmeisters Svenmarck an einen befreundeten Postmeister. (durch Mausklick vergrößern)

 

Handschriftliche Mitteilung des Postmeisters Svenmarck. Übersetzung des Textes folgt.

 
     

8.2.35

 
  8.2.35  
     

Dieser korrekt frankierte Brief trägt einen Aufdruck, der auf das Saarbatallion hinweist. Diese Kuverts waren für spezielle Post bestimmt, dem Postmeister, dem Kommandanten und den Offizieren vorbehalten.

 
     

9.2.35

 

9.2.35

     
Göteborg   Göteborg
     

Satzbrief nach Göteborg mit der Reichstagsserie frankiert. Die Nummer des Zustellregisters ist vorhanden.
Die Rückseite ist leer.
Auch eindeutig ein Sammlerbrief aber echt gelaufen.

Auch dieses ein Satzbrief, offenbar vom gleichen Absender, aber an eine andere Adresse.
Auch hier ist die Rückseite leer und eine Zustellregisternummer ist nicht aufgestempelt.

 
     

9.2.35

 

10.2.35

     
9.2.35   Satzbrief
     

Einschreiben nach Schweden, mit 85 Öre um 50 Öre überfrankiert. Der Versender dieses Briefes war offenbar im Nonnenkloster in Beckingen untergebracht. Der Absender lautet:
Fältnummer 156 B. Kleve
12 komp Beckingen
Malmö - Saar

 

Einschreiben nach Schweden, frankiert mit dem kompletten Satz der Reichstagsserie und damit weit überfrankiert. Das Porto für die höchste Briefstufe betrug 60 Öre, dazu 20 Öre Einschreibgebühr. Der Brief ist mit 150 Öre statt 80 Öre frankiert. Eindeutig ein Sammlerbrief.

 
     

10.2.35

 

Text

     
10.2.   Text
     

Militärbriefkarte mit Absenderangabe Hauptmann Gösta Callmer vom Batallionsstab.

 

Text: Merzig 9.2.1935 Mit ergebenen Grüßen von svenska Saarbat!

 
     

11.2.35

 

11.2.35

     
Boräs   11.2.35
     

Einschreibbrief nach Borâs, korrekt mit 35 Öre frankiert und mit Nummer der Zustellungsliste versehen Einen Brief mit gleicher Adresse vom gleichen Datum, Einschreibzettel 1818, Zustellregister 2253 kenne ich, gibt es mehr davon? Die Nummern lassen darauf schließen.

 

Kleinformatger Reco-Brief, portogerecht frankiert, aber nie geöffnet.

 
     

12.2.35

 
  Postkarte  
     

Auch diese Karte enthält keinen Text auf der Rückseite. Allerdings ist ein Absender vorhanden. 219 Eldh (Knut Arvid 19.12.1913) 12 Komp Malmö-Saar

 
     

12.2.35

 

Rückseite

     
Stockholm   Rückseite
     

Überfrankiert mit 35 Öre.

 

Rückseite mit Wahlaufkleber "WIR WOLLEN HEIM ZUM REICH" und Ankunftsrollenstempel Stockholm 6 - 14.2.35

 
     

12.2.35

 

13.2.35

     
12,2,35   8. Weltpostkongress
     

Einschreibbrief, frankiert mit dem ganzen Satz der Reichstagsserie mit Nummer des Auslieferungsregisters in Finnspong. Rückseite ist leer.

 

Frankiert mit der 5 Öre Marke aus der Gedenkserie zum 8. Weltpostkongress, insgesamt 30 Öre. Hier eine Antiqua "3" im Tagesdatum.

 
     

14.2.35

 

15.2.35

     
Merzig 14.2.35   Drucksache
     

Dieser Brief ist mit einer Saarmarke zum Auslandsporto Saarland frankiert (1,50 Fr). Zu dieser Zeit konnten die schwedischen Soldaten auf ihrer Poststelle schwedische Marken kaufen, mit denen frankiert der Brief zum schwedischen Inlandsporto befördert worden wäre, also bedeutend billiger.

 

Als Drucksache bis 100 g richtig frankiert mit 5 Öre. Eine Drucksache bis 250 g hätte 10 Öre gekostet.

 
     

Am letzten Tag der Arbeit des Schwedischen Feldpostamtes wurden besonders viele Briefe aufgegeben

 

16.2.35

 

16.2.35

     
16.2.35   16.2.35
     

Überfrankierter Brief vom Letzttag

 

Sehr merkwürdige Frankatur mit einer zerschnittenen 5 Öremarke als Einschreiben gelaufen und mit dem Zustellstempel 0823 versehen. Dazu Mi 112, 27 auf 55 Öre vom 30.11.1918. Dazu, nicht gestempelt, Mi 116 und 121, auch aus dem Jahr 1918.

 
     

16.2.35

 

Rückseite

     
Militärbrief   Rückseite
     

Militärbrief vom Letzttag.
Adressiert an Fröken Gunilla Hjelm in Falun. Der Absender ist Löjtnant B. (Bengt Carl Olaf 23.11.1905) Hjelm 12. Komp. Malmö-Saar, ein Brief innerhalb der Familie.

 

An diesem Brief fehlt die Antwortmarke, sie ist wohl schon vom Absender entfernt worden, denn der Brief ist verklebt, die Marke konnte so gar nicht ausgeschnitten werden. Konnte man sie noch weiterhin verwenden? Ja, evtl, siehe weiter unten.

 
     

16.2.35

 

Text

     
16.2.35   Text
     

Militärbriefkarte vom Letzttag.
Adressiert an Fru Gertrud Lundin, Norrköping mit vollem Absender aus Malmö-Saar.

 

Der Text gibt Auskunft über die geplante Rückreise der Truppe. Er lautet:
Die herzlichsten Grüße von der Saar. Wie Du in der Zeitung gelesen hast, werden wir Merzig am 18. dieses Monats um 5:30 verlassen und es ist vorgesehen, Stockholm am 20. nachmittags zu erreichen. Heb die Karte auf bis ich nach Hause komme. Unterschrift

 
     

Einschreibbrief Samstag 16.2.35 Letzttag

 

Einschreibbrief Samstag 16.2.35 Letzttag

     
Malmö   Landskrona
     

Brief vom Letzttag als Einschreibbrief mit 35 Öre richtig frankiert. Der Brief daneben hat den gleichen Absender und auch die Nummer des Einschreibzettels lässt darauf schließen, dass noch mehr Briefe von ihm gleichzeitig aufgegeben wurden.

 

Brief vom Letzttag als Einschreibbrief mit 35 Öre richtig frankiert. Die 1370 ist die Nummer des Auslieferungsregisters. Der Brief ist also tatsächlich in Landskrona angekommen.

 
     

16.2.35 Letzttag

 

Rückseite

     
16.2.35   Rückseite
     

Am 16., dem letzten Tag der Postabfertigung, waren besonders viele Briefe aufgegeben worden. Dieser ist offensichtlich korrekt befördert worden. Eingangsstempel Stockholm 19.2.35

 

Inliegend eine Karte mit der Aufschrift: Hjärtliga hälsningar! Pappa - zu Deutsch: Herzliche Grüße Papa
Die Rückansicht ist wegen besserer Lesbarkeit gedreht.

 
     

Samstag 16.2.35 Letzttag

 
  Göteborg  
     

Mit 1,50 Franc richtig frankierter Auslandsbrief aus dem Saargebiet. Bemerkenswert ist der Erinnerungsstempel. Der Brief ist mit dem Stempel der schwedischen Truppe 16.2.35 versehen, es war ein Samstag. Die schwedische Truppe hat Merzig am 18.2. um 5:30 Uhr verlassen. Der Stempel Merzig datiert vom 18.2.35. Am Montag ist er also von Merzig als Auslandsbrief nach Schweden gegangen.

 
     

Samstag 16.2.35 Letzttag

 
  Göteborg  
     

Briefe vom Letztag mit Saarmarken frankiert, sind nicht sehr häufig. Mit 1,75 leicht überfrankiert aber noch tolerierbar. Absender Konrad Landström, 12 Komp. Malmö-Saar. (Carl Emil Konrad Landström geb. 7.9.1910)

 
     

Sonntag 17.2.35 aufgearbeitete Sendung vom 16.2.

 

Rückseite

     
17.2.35   Rückseite
     

Der Anfall am letzten Tag der Feldpostabfertigung war so groß, dass nicht alle Briefe bearbeitet werden konnten.

 

So wurden einige erst am 17.2. gestempelt. Dieser hat einen Eingangsstempel Stockholm 20.2.35